Unsere Gartenbahn im "Warsteiner
Anzeiger" im Juli 2005
Sie muss einfach perfekt sein ...
bei Ingolf Pflugmacher steigt weißer Rauch auf: Gartenbahn
auf 80 Meter Gleisen. Als nächstes eine Anlage für den Winter im ehemaligen
Partykeller geplant.
Wir befinden uns im
Wilden Westen, genauer gesagt sehen wir direkt vor uns den Ort "Dodge City".
Ein kleines verschlafenes Dorf im Westen der USA mit Saloon, Sheriff Office,
einer breiten sandigen Straße und, das ist ganz neu in "Dodge City", der
Bahnhof. Schon von weitem hören wir den Zug. Mit lautem Pfeifton kommt er
immer näher und bleibt einige Minuten später mit quietschenden Bremsen im
Bahnhof stehen. Aus dem Schornstein steigt weißer Rauch auf und die
Fahrgäste steigen nach langer Reise aus dem Zug.
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Um
diese Situation zu erleben, muss man nicht in den Westen der USA reisen, sondern sich bei einem
Spaziergang in Warstein einige Minuten Zeit nehmen und die Gartenbahn von
Ingolf Pflugmacher bestaunen. Durch die leichte Hanglage zur Straße hin ist
das für Eisenbahnfreunde und die es werden wollen, ganz gleich wie alt, ein
idealer Standort.
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Um seine Terrasse herum hat sich Ingolf Pflugmacher seinen
Traum von einer Gartenbahn erfüllt. Dabei legt er sehr großen Wert auf die
Landschaft. "Sie muss einfach perfekt sein und ich habe nur für die rote
Felsenlandschaft über 2000 Kilogramm Steine aus dem Steinbruch geholt",
erzählt er stolz. Schaut der Betrachter etwas genauer hin, dann erkennt er,
das die Gartenbahn mit wie viel Liebe zum Detail erschaffen wurde. Da
arbeiten Kfz-Mechaniker vor einer Autogarage an einem Porsche, ein
Hochzeitspaar wird aus der Kirchen kommend gefilmt und an einer vielbefahrenen
Straße steht die Radaranlage der Polizei. Über 80 Meter Schienen liegen in
einem Kiesbett mit einem darunter liegenden Betonstreifen, damit das Unkraut
nicht durchkommt. Alle Kabel für Weichen, Signale und Beleuchtung hat er
unsichtbar verlegt.
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